Konzept                 Francies   Krabbelkäfer

Vorwort

Es gibt viele Unterschiedliche Gründe, weshalb Eltern oder alleinerziehende Elternteile eine Tagesmutter in Anspruch nehmen wollen oder sogar müssen. Mein Angebot zur Kindertagespflege richtet sich an alle, die in meiner Arbeit eine sinnvolle und notwendige Ergänzung für die Entwicklung ihres Kindes sehen. Wichtig ist hierbei für mich die Schaffung von Geborgenheit, Sicherheit für das Kind, die individuelle Förderung von Fähigkeiten und die Unterstützung einer eigenen Persönlichkeit.

Über mich und meine Familie

Mein Name ist Francie Herrling geb. Albrecht und ich bin am 03.05.1982 geboren. Ich lebe gemeinsam mit meinem Ehemann und unseren Söhnen in Leipzig.

Erlernt habe ich den Beruf der staatlich anerkannten Kinderpflegerin und examinierten Altenpflegerin. Nachdem ich meine Ausbildung zur Kinderpflegerin abgeschlossen hatte, habe ich mich entschlossen noch eine Ausbildung zur Altenpflegerin zu machen. Nach meiner Ausbildung habe ich noch mehrere Jahre zufrieden als Altenpflegerin gearbeitet.

2006 entschloss ich mich an meiner Familienplanung zu arbeiten.

 

Mein erster Sohn kam 2007 zur Welt und Ich blieb ein Jahr zu Hause, danach war Ich wieder Berufstätig, 2009 folgte unser zweiter Sohn.

 

Während der Elternzeit mit meinem zweiten Sohn, habe ich mich dafür entschieden, den Schritt in die Selbständigkeit zu gehen und arbeite nun seit September 2010 als Tagesmutter in Leipzig Reudnitz-Thonberg.                                                       

Meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Kinder- und Altenpflegerin, meine medizinischen Kenntnisse, Fort- und Weiterbildungen die ich jedes Jahr absolviere und meine Erfahrungen als Mutter, helfen mir den Beruf als Tagesmutter bestmöglich zu gestalten.

 

Die Arbeit mit den Kindern ist sehr vielseitig und bereitet mir jede menge Freude.

Rahmenbedingungen

Ich arbeite als Tagespflegeperson mit einer Pflegeerlaubnis, ausgestellt für die Betreuung von fünf Kinder im Jahr 2010.

Die Pflegeerlaubnis muss alle fünf Jahre erneuert werden.

Ich betreue fünf Kinder zwischen 0-3 Jahren.

Meine Tagespflegestelle Namens Francies Krabbelkäfer ist in der Zeit von Montag bis Freitag jeweils von 7.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Erreichbar bin ich unter der Telefonnummer 0172/3649335 oder unter www.francieskrabbelkäfer.de.

 

Mein Urlaub beträgt 30 Tage im Jahr.

Die Urlaubsplanung wird im Oktober/November für das Folgejahr zum Elternabend bekannt gegeben.

Die Eltern sind während des Urlaubes selber für die Betreuung des Kindes verantwortlich.

 

Räumlichkeiten

Für die Kinder im alter von 0 Monaten bis 3 Jahren,

biete ich eine individuell eingerichtete Wohnung an.

Hier gibt es die Küche, in der wir alle Mahlzeiten gemeinsam essen, ein großes Spielzimmer, Schlafraum, Flur, WC und ein Keller, um mögliche Kinderwagen unterzustellen.

Die Wohnung befindet sich in der Stötteritzer Straße 2,

04317 Leipzig und hat eine Gesamtfläche von 60 qm.

Zu dieser Wohnung gehört ein geschlossener Außenbereich.

Von der Wohnung aus habe ich mehrere Möglichkeiten Grünflächen und offenen Spielplätze zu nutzen.

Ziele für die pädagogische Arbeit mit Kindern

Mir ist es wichtig, dass sich bei mir jedes Kind sicher und geborgen fühlt. Ich möchte zu jedem Kind eine gute Beziehung aufbauen. Ich gebe dem Kind und den Eltern immer das Gefühl, dass sie bei mir gut aufgehoben sind und jederzeit auf mich zu kommen können, wenn sie Bedarf haben.

 

Als Ziel meiner Arbeit will ich die Kinder bestärken, ihr Leben selbständig zu gestalten und zu bewältigen. Jedes Kind soll die Möglichkeit bekommen sich zu einem eigenständigen Individuum zu entwickeln.

 

Dazu stehe ich ihnen täglich als vertrauensvolle Bezugsperson zur Seite, biete ihnen eine liebevolle Atmosphäre und begleite sie im Alltag, sodass sie ihre Welt selbst erkunden können.

Den Kindern begegne ich mit Achtung und Respekt, ich bin für die Kinder eine Vertrauensperson, Wegbekleidung und Spielpartnerin. So helfe ich den Kindern, ihre Fähigkeiten und Stärken zu erkennen, so dass die Kinder die Möglichkeit haben ihre eigene Identität zu entwickeln.

 

Ich Unterstütze die Kinder darin,

- die Welt und sich selbst mit allen Sinnen wahrzunehmen,

- sich selbst, ihren Körper, ihre Interessen und Fähigkeiten zu 

  entdecken,  

- ihre Neugierde und Wissensdrang auszuleben,

- Selbstbewusstsein zu entwickeln,

- Bindung und Vertrauen aufzubauen,

- Verantwortung für sich und andere zu übernehmen,

- eigene Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen und 

  auszudrücken,

- sich wissen in allen Entwicklungsbereichen anzueignen.

Gestaltung der Eingewöhnungsphase

Die Eingewöhnungsphase ist sehr wichtig, da wird das gesamte Verhältnis von Tagesmutter zum Kind und Tagesmutter zu den Eltern geprägt.

Mir ist es wichtig, dass zu Beginn der Eingewöhnungszeit ein Elternteil, sich ausreichend Zeit nimmt, um ihr Kind langsam und somit sanft

einzugewöhnen. Ihr Kind kann somit leichter eine Bindung zu mir aufbauen, wenn ihm stehts die gleiche Bezugsperson dabei hilft.

Diese Bezugsperson sollte immer die gleiche sein und in einen Zeitraum von 4 Wochen ausreichend zeit mitbringen.

Die Eingewöhnung verläuft in mehreren Phasen und ist abgeschlossen, wenn sich das Kind von mir trösten lässt und Bindungsverhalten zeigt.

Die Eingewöhnungsphase richtet sich zum Wohle des Kindes und nicht zum Wohle der Eltern.

 

Unterstützen können die Eltern, wenn sie folgendes beachten:

 

- Die Eltern suchen sich ein gemütliches Eckchen im Raum und 

  Verhalten sich grundsätzlich passiv

- Sie reagieren auf Annäherung und Blickkontakt ihres Kindes

  positiv

- Sie drängen ihr Kind nicht, sich von ihnen zu entfernen oder

  bestimmtes zu machen

- Sie geben ihr Kind ein vertrauten Gegenstand mit (Teddy,

  Schnuller…)

 

Die Eltern sollten sich in der Zeit nicht mit anderen Dingen oder Kindern beschäftigen, sie sollten während der Eingewöhnungsphase ausschließlich der sichere Hafen für ihr Kind sein.

Sächsischer Bildungsplan

Der sächsische Bildungsplan spielt in der Tagespflege, aber auch im Kindergarten eine große Rolle. Jedem Kind steht eine erforderliche und angemessene Bildung zu. Dabei helfen die 6 Bildungsbereiche.

 

Somatische Bildung

 

Somatisch leitet sich vom griechischem Soma (Körper, Leib) ab.

Das heißt jene Dinge die zum Körper gehören.

Unter somatischer Kultur wird die Körperbezogene Gestaltung unseres Alltagslebens verstanden.

  • Körperpflege,
  • Körperhaltung,
  • Kleidung,
  • Sexualität und Gesundheit.

 

Dies sind alles Bestandteile der somatischen Kultur.

Gerade in den ersten Lebensjahren spielt die Körperpflege und das Versorgen eine große Rolle, da es einen großen Teil der Arbeit mit Kleinkindern ausmacht.

Was unseren Kindern gut tut sollte man sich immer wieder vor Augen halten, um das Beste für die körperliche und geistige Entwicklung, sowie für das Wohlbefinden zu tun.

 

Soziale Bildung

 

In der sozialen Bildung ist zunächst erst einmal der Aufbau einer sicheren Bindung und Vertrauensbasis zu den eigenen Eltern, Geschwistern und später auch zu anderen Kindern und Erwachsenen wichtig. Dies sind die entscheidenden Faktoren, die den Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes haben.

Kinder können ihre soziale Bildung auch in Spielräumen entwickeln,

in denen Kinder allein, mit anderen, sich selbst und die Sie umgebenen Dinge entdecken können. Sie lernen spielerisch und auf unterschiedlichen Ebenen Bildung. Soziales Miteinander in der Kindergruppe wird durch die Vermittlung von Werten bestimmt. Das heißt sich Vertraut machen mit Werten und respektvollen Umgang miteinander.

Außerdem sollte man immer darauf Achten,

die Würde des Kindes zu achten,

Trost zu geben bei Niederlagen oder Ungerechtigkeiten,

Interessen und Bedürfnisse zu erkennen und darauf eingehen,

Aber auch Offenheit und Mitgefühl zu zeigen.

Das ist alles wichtig für die soziale Bildung unserer Kinder.

 

Kommunikative Bildung

 

Kommunikation ist im Spiel, Erlebnisse und Bewegungssituation eingebettet.

Durch Beobachtung im Spiel der Kinder kann ich sehen und hören, wie intensiv sie sich Unterhalten und auf welcher Art und Weise sie dies tun.

Daraus kann man Ideen Entwickeln, wie man Kommunikation fördern kann, zum Beispiel wenn wir Musikalische Früherziehung machen, dabei lernen die Kinder Spielerisch und Musikalisch ihre Sprache einzusetzen.

Kommunikative Bildung wird auch begleitet von Mimik und Gestik.

Man sollte für die Kinder immer ein

Sprachvorbild sein,

in ganzen setzen zu den Kindern sprechen,

den Kindern ihre eigenen Erfahrungen benennen lassen,

fragen stellen, die zum Erzählen animieren,

zuzuhören und nicht zu Unterbrechen,

den Kindern nicht ihre Fehler aufweisen, einfach noch einmal deutlich ein falsch gesprochenes Wort nach sprechen.

 

Außerdem fördert man die Sprachentwicklung des Kindes auch, indem ich Dinge immer wieder zeige und benenne.

Durch die Kommunikation lernt das Kind, eigene Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken. Gleichermaßen lernt es aber auch andere Menschen zu verstehen.  Mit zunehmender Kommunikationsfähigkeit kann sich das Kind mehr und mehr mit in den Alltag einbringen. Dies ist auch wichtig für das soziale Miteinander.
 

Ästhetische Bildung

 

Die ästhetische Bildung bewegt sich rund um das Wahrnehmen mit allen Sinnen. Unsere Kinder entdecken und erforschen ihre Umwelt mit allen Sinnen die Sie haben. Sie fühlen, sehen, hören, riechen und schmecken.

So formen sie ihre Sinneseindrücke. Dazu zählen auch Eindrücke aus verschiedenen Bereichen, z. B. bildnerisches Gestalten, Handwerk, Tanz, Musik, aber auch das Vorlesen.

 

Das Vorlesen von Geschichten kann für Kinder ein sinnliches Erlebnis werden, sie regen ihre Phantasie an und lassen in ihren Köpfen eigene Bilder zu den Geschichten entstehen, dabei entwickeln sie eigene Vorstellungen und Empfindungen.

Ich gebe dazu viele Anregungen und sorge für immer wieder neue Impulse.
 

Naturwissenschaftliche Bildung

 

Bei der naturwissenschaftlichen Bildung gibt es sehr viele Fragen, die die Kinder stellen. Die Antworten darauf sind selten leicht und verständlich wieder zu geben.

Warum liegt Schnee?

Warum regnet es?

Warum liegen die Blätter auf der Erde und hängen nicht mehr am Baum?

Warum sind Steine klein oder groß?

Wieso ist die Banane krumm und warum darf man die gelbe schale nicht mitessen?

Warum ist der Ball rund und nicht eckig?

 

Es gibt unendlich viele Fragen, die die Kinder stellen. Alle Kinder müssen ihre eigenen Erklärungen dafür finden, aber sie brauchen trotzdem viel Unterstützung und Hilfe von uns Erwachsenen.

Auch in der Tagespflege wird den Krabbelkäfern geholfen, sie werden dazu angehalten verschiedene Prozesse in der Natur zu beobachten und zu entdecken, um eigene Erklärungen zu finden.

 

Mathematik und Naturwissenschaft

 

Die Mathematik macht sich ein Kind zu Eigen, indem es beispielsweise Bausteine nach Farbe, Form und Größe sortiert, in eine Reihe legt und abzählt.

Darauf aufbauend bildet sich eine Vorstellung der Mengen und Größen, die zunächst jedoch noch fehlerhaft sind, es werden Interessen für mathematische Zusammenhänge geweckt, dies sind z.B. physikalische Merkmale der Schwerkraft (Rassel fällt aus dem Kinderwagen).

Form und Konsistenz eines Gegenstandes können sich verändern (geschmolzene Schokolade wird, wenn man sie kühlt wieder fest).

Biologisches Interesse, wie zum Beispiel Punkte auf dem Rücken der Marienkäfer zählen und damit das Alter der Lebewesen bestimmen.

Überall in der Umwelt trifft das Kind auf Zahlen, Mengen und Formen die es interessieren und mit denen es sich auf seine Art und Weise beschäftigen möchte.

 

In der Tagespflege und außerhalb der Tagespflege bekommen die kleinen Krabbelkäfer ausreichend Materialien in verschiedenen Formen und Farben, die sie brauchen für die Unterstützung der mathematischen Bildung (z.B. Spielgeld, Spielzeug, Teller, Becher, Töpfe, Bälle, Bausteine, Steine, Tannenzapfen, Stöcke…).  

Körper und Bewegung

Balancieren – Klettern - Springen- Entspannen

 

Das Körperliche Wohlbefinden ist ein Baustein für die Entwicklung der Kinder.

 

Bewegung erhöht die Konzentration und regt das Denken an.

Sie unterstützt Kinder, sich selbst einzuschätzen (wie weit kann ich gehen) und selbständiger zu werden (alleine Klettern, Treppe steigen…), um eine positive Grundeinstellung zur Bewegung zu erreichen. Ich biete den Kindern sich spielerisch in der Wohnung, täglich an der frischen Luft im Garten, auf Spielplätzen, Wiesen oder im Wald auszuprobieren.

 

Zusätzlich gehen wir einmal in der Woche zu den Springmäuschen, wo die Kinder sich angeleitet und frei ausprobieren können.

Musik

Hören- Spiele- Singen- Tanzen

 

Das Erleben von Bewegungsspielen, Reimen, Versen, Lieder, Musikinstrumenten und Tanzen fördert die Kinder in ihrer natürlichen Musikalität in ihren Bewegungsvermögen und in ihrer Sprachentwicklung.

Angebote werden von mir aber auch einmal pro Woche von einer gelernten Diplommusikpädagogin Angeboten.

Dabei lernen wir Lieder, Reime, Bewegungslieder und Musikinstrumente spielerisch kennen. 

Bedeutung des Spiels

Das Spielzeug ist nicht nur zum Zeitvertreib da.

Spielen ist wichtig um motorische und sensorische Entwicklungen zu fördern, aber auch um Sinne, Geduld, Geschicklichkeit, Farben und Formen zu erlernen.

 

Die Kinder lernen hierbei aber auch mit anderen auszukommen, zu teilen, emotionale Bindung zu erfahren und soziale Kontakte zu knüpfen.

Förderung der sprachlichen Entwicklung

Die Kinder lernen einen großen Teil von den Eltern und Erwachsenen. Sie lernen von anderen Kindern, durch sehen und verstehen.

Die Sprache ist das wichtigste Kommunikationsmedium und für mich die alltägliche Bildungsarbeit.

Ich spreche sehr viel mit den Kindern und begleite meine Tätigkeiten sprachlich.

Von der Begrüßung bis zur Verabschiedung, von morgens bis nachmittags,

durch Gespräche, durch Vorlesen von Geschichten, durch Lieder singen, und durch Reime lernen, machen die Kinder Erfahrungen die sie für ihr Leben brauchen und entwickeln sich natürlich sprachlich immer weiter.

 

Mir ist es wichtig mit den Kindern zu sprechen, mir von den Kindern Dinge zeigen und gleichzeitig erklären zu lassen und ihnen natürlich auch Fragen zu stellen, sie zu unterstützen und anzuregen.

Die Kinder lernen einen großen Teil von den Eltern und Erwachsenen. Sie lernen von anderen Kindern, durch sehen und verstehen.

 

Die Sprache ist das wichtigste Kommunikationsmedium und für mich die alltägliche Bildungsarbeit.

Ich spreche sehr viel mit den Kindern und begleite meine Tätigkeiten sprachlich.

 

Von der Begrüßung bis zur Verabschiedung, von morgens bis nachmittags,durch Gespräche, durch Vorlesen von Geschichten, durch Lieder singen, und durch Reime lernen, machen die Kinder Erfahrungen die sie für ihr Leben brauchen und entwickeln sich natürlich sprachlich immer weiter.

 

Mir ist es wichtig, mit den Kindern zu sprechen, mir von den Kindern Dinge zeigen und gleichzeitig erklären zu lassen und ihnen natürlich auch Fragen zu stellen, sie zu unterstützen und anzuregen.

Gesundheit und Ernährung

Die Gesundheit der Kinder liegt mir sehr am Herzen, sie wird durch genügend Bewegung, Hygiene und natürlich gesunder Ernährung gefördert.

Ich Koche nicht selbst, damit ich mehr Zeit mit den Kindern verbringen kann. Es kommt jeden Tag, ein von mir ausgewählter Catering-Service.

 

Da es leider immer mehr Allergien bei den Kindern und Erwachsenen gibt, kläre ich in den Vorgesprächen mit den Eltern, ob das Kind allergisch auf bestimmte Lebensmittel reagiert, so dass ich darauf achten kann was das Kind zu sich nehmen darf oder nicht.

 

Um das die Kinder immer gesund und munter bleiben, achte ich auf folgende Dinge, tägliche Bewegung an der frischen Luft,

dazu benötigen wir Wetterbezogene Kleidung,

täglich frisches Obst und ausreichend Flüssigkeit,

erholsame Mittagsschlaf, auf Sauberkeitserziehung und Körperhygiene achten, angemessener Wechsel zwischen Ruhe und Aktivphasen.

Schlafen

Nach dem Mittagessen machen sich die Kleinen mit Hilfe von mir oder auch alleine Bettfertig, das ist abhängig vom Alter der Kinder.

 

Das heißt die Kinder putzen sich die Zähne, gehen auf die Toilette oder bekommen eine frische Windel an.

Auch ist es mir wichtig, dass die Kinder ein Schlafanzug anziehen, um einfach das Gefühl zu entwickeln, dass jetzt eine andere Tageszeit beginnt.

 

Vor der Schlafenszeit lese ich immer eine kleine Geschichte vor, sodass die kleinen Krabbelkäfer Zeit haben sich auf die Mittagsruhe vorzubereiten und etwas ruhiger werden.

Die Kinder schlafen in der Regel von 12 Uhr – 14 Uhr.

Sauberkeitserziehung

Der Beginn der Sauberkeitserziehung erfolgt mit Absprache der Eltern, die Kinder sollten aber auch eine gewisse körperliche Reife mitbringen.

Das heißt, bestimmte Muskeln und Nervenbahnen müssen ausgebildet sein, damit das Kind seine Blasen und Darmmuskulatur kontrollieren kann.

 

Sauber werden muss genauso wie sprechen und laufen erlernt werden, bei den einen geht es sehr schnell, andere Kinder brauchen dafür jede Menge Zeit.

 

Wenn meine kleinen Krabbelkäfer bereit dafür sind, bekommen sie die nötige Hilfe und Unterstützung von mir.

 

Regel und Rituale

Regeln:

Auch wenn es mir wichtig ist, dass sich jedes einzelne Kind frei entfaltet und somit seine eigene Persönlichkeit entwickeln kann, sollten sich die Kleinen trotzdem an Regeln und Grenzen halten.

 

Regeln entwickeln und verändern sich und werden immer wieder gemeinsam mit den Kindern besprochen.

Nach dem Spielen die benutzten Spielsachen wegräumen

Spielsachen nicht zerstören (Wertschätzung)

Rücksicht auf andere Kinder nehmen

 

Rituale:

Zu unserem Alltag gehören auch Rituale, denn durch die Wiederholungen erhalten die Kinder Sicherheit und Vertrauen.

Gemeinsames essen, Tischspruch

Geregelte Ruhephasen

Das feiern von Geburtstagen

Erfahrungs- und Fördermöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Tagespflege

Die Kinder sollten außerdem ihre Erfahrungen nicht nur innerhalb und außerhalb der Tagespflegestelle machen.

Da ich mit mehreren Tagesmüttern zusammenarbeite, haben die Kleinen auch die Möglichkeit ihre Erfahrungen und das Erlernte an andere Kinder weiter zu geben.

 

Ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung ist auch ihre Umwelt und die Natur. Hier bietet die Stadt Leipzig viel Grün- und Parkflächen, wo die Kinder auch in dieser Richtung Erfahrungen machen und sammeln können.

 

Unsere Stadt zu besichtigen, um das Verhalten im Verkehr zu erlernen und Besuche im Zoo, sind ein wichtiger Bestandteil der Erfahrungen und Fördermöglichkeiten der Kinder.

Innerhalb der Tagespflege haben die Kinder die Möglichkeit durch Musik, basteln und spielen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten, im motorischen und sensorischen Bereich zu entwickeln.

 

Das Basteln, das Verarbeiten von Dingen aus der Natur wie zum Beispiel Kastanien und Blätter, die Arbeit mit Farben und Papier, aber auch Bewegen und Singen gehören dazu.

Ziel und Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern

Das Kennenlernen zwischen Mir, den Eltern und den Kindern ist sehr wichtig. Eltern und Kinder müssen zu mir Vertrauen haben, dafür müssen klare Regeln und Ziele geschaffen werden, denn wenn die Eltern kein Vertrauen haben, wie sollen die Kinder es dann haben.

 

Deshalb ist es mir sehr wichtig mit den Eltern zusammen zu arbeiten, um ein stabiles Vertrauensverhältnis zu bekommen.

Die täglichen Tür und Angelgespräche sollen den Eltern dabei helfen.

 

Für mich als Tagesmutter ist es wichtig von bedeutsamen Ereignissen im Elternhaus zu erfahren. So kann ich das Kind besser einschätzen und auf die Bedürfnisse eingehen (Impfung, wie war die Nacht, ein erlebnisreiches Wochenende).

 

Ich biete, wenn Bedarf ist, jederzeit Elterngespräche an. Durch Gespräche mit den Eltern, kann ich das kindliche Verhalten für mich verdeutlichen und umgekehrt ermöglicht es auch den Eltern einen anderen Blick auf ihr Kind.

 

Scheuen sie sich nicht, Bedenken oder Kritik zu äußern können wir so Konflikten und Missverständnissen aus dem Weg gehen.

Medikamentengabe

Grundsätzlich darf ich keine Medikamente geben.

Sollte ein Kind nach einer Erkrankung für einen begrenzten Zeitraum medizinische unvermeidbare Medikamente einnehmen müssen, so benötige ich eine Schriftliche Bescheinigung der Erziehungsberechtigten.

 

Bei chronischen und allergischen Erkrankungen sowie bei Fieberkrämpfen ist für eine Medikamentengabe durch mich eine schriftliche Bescheinigung des Kinderarztes unerlässlich.

 

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Tagespflegestellen in der Umgebung

Es besteht eine Kooperation mit meinem Träger das Mütterzentrum Leipzig e.V. der mir bei Fragen oder Problemen seit 2010 zur Seite steht.

 

Des Weiteren kann ich mich auch an das VKKJ Verbund kommunaler Kinder und Jugendhilfe Stadt Leipzig wenden.

 

Seit vielen Jahren bin ich auch gut vernetzt mit anderen Tagesmüttern, die in meiner Umgebung arbeiten.

- Um Erfahrungen austauschen zu können

- mir neue Anregungen zu holen

- neue Lösungswege zu suchen

- aber auch das die Kinder neue Kontakte knüpfen können

Sommerfest, Weihnachtsfeier und einmal pro Woche Musik und Sport gestalte ich, mit einer Tagesmutter, wenn es zeitlich übereinstimmt zusammen.

Tagesmutter

Francie Herrling

Stötteritzer Strasse 2

 

04317 Leipzig

 

0172/3649335

 

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